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Meißendorf liegt im schönen Landkreis Celle und gehört der Gemeinde Winsen (Aller) an.


 
Am 26. März 1965 wurde der Fanfarenzug Meißendorf gegründet und feierte im Jahr 2005 sein
40-jähriges Bestehen.
Die Musikstilrichtung geht von Märschen, Oldies und Schlagern bis zu den Aktuellen Hits.
 
Der Fanfarenzug verzeichnet viele Erfolge bei Auftritten wie z.B. Karnevalsumzug Braunschweig, Deutsche Judomeisterschaft, Tag der Niedersachsen in Lüneburg, Schützenausmarsch in Hannover und beim Internationalen Musikfestival in Hagen a.T.W.
 
Ein besonderes Highlight ist der jährliche Karnevalsumzug in Leverkusen,
an dem der Fanfarenzug seit 2003 teilnimmt.
 

- Chronik -


 
Seit nunmehr 40 Jahren spielt der Fanfarenzug Meißendorf auf Veranstaltungen im Kreisgebiet
und darüber hinaus.
So war er mit beim großen Schützenausmarsch in Hannover, auf Schützen- und Volksfesten
(bis hin nach Bayern), auf Kreis und Landestreffen der Spiel- und Fanfarenzüge sowie vielen
anderen Veranstaltungen. Nach dem Gründungsjahr 1965 wurde im Jahr 1969 eine
Standarte angeschafft, die durch den damaligen Bürgermeister Alfred Kühn
und dem Landesleiter der Spiel- und Fanfarenzüge, Willi Theile, geweiht wurde.
 
Durch die Auftritte beim Heideblütenfest in Meißendorf wurden freundschaftliche Kontakte zur Pappenheimer Stadtkapelle aus dem Altmühltal geknüpft. Hier trat der Fanfarenzug erstmals 1968 auf. Diese Kontakte sind nicht abgerissen und führten dann zum Partnerschaftsverhältnis
mit dem Schützenclub Solnhofen, wo man zur Fahnenweihe 1986 weilte.
 
Weitere Stationen im bisherigen Bestehen waren das Kreisspielmannzugtreffen 1973 in Meißendorf, verbunden mit dem 75. Jubiläum des Schützenvereins und der zweite Platz beim Landestreffen der Musikzüge in Celle.
Gleichzeitig belegte Kurt-Joachim Prellwitz den 1. Platz in gesonderter Wertung als Stabführer.
 
In weitern Jahren wurden Instrumente wie Lyra, Baßfanfaren, Ventilfanfaren und
Paradetrommeln angeschafft.
Bis 1971 wurde in der Schule und im Gasthof Schridde geübt,
dann in der neue erbauten Schützenhalle.
 
Seit der Gründung werden zu Beginn des Schützenfestes die Meißendorfer Bürger geweckt.
Zu diesem Zweck bedient sich der Fanfarenzug eines festlich geschmückten Wagens, der von Herbert Söhnholz gefahren wurde, dann von seinem Sohn Dietmar und Volker Winneknecht.
 
Ohne die in der Vergangenheit und hoffentlich auch in Zukunft fließenden Spenden wäre es sicher nicht möglich gewesen, den Zug in dieser Form aufzubauen und zu erhalten.
Heute besteht der Fanfarenzug Meißendorf aus 40 Mitgliedern, überwiegend Schülern und Jugendlichen, an der Spitze Ulf Mackenthun.
 
Insgesamt haben 192 Mitglieder im Laufe der Jahre im Zug mitgewirkt.
Auszeichnungen mit Bronze-, Silber- und Gold - Mitgliedsnadeln und dergleichen wurden verliehen.
 

- Gründung -

 
Zu der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins am 27. Februar 1965 wurde von
Kurt-Joachim Prellwitz der Vorschlag eingebracht, einen Fanfarenzug ins Leben zu rufen.
Diesem Vorschlag wurde stattgegeben. Am 26. März 1965 wurde somit eine
Gründungsversammlung im Gashof “Zum Birkhahn” einberufen.
Diese Abteilung im Schützenverein schien etwas besonderes zu sein,
soweit konnten viele Interessenten gegrüßt werden.
Mit ca. 15 Jungen und Mädchen, neun Fanfaren, vier Landsknechttrommeln,
eine Marschtrommel, die durch den Schützenverein angeschafft wurden,
begann man unter der Leitung von Kurt-Joachim Prellwitz Übungsabende.
Natürlich konnte noch keiner ahnen, wie sich dieser Fanfarenzug entwickeln würde.
Schon zum Schützenfest am 27.,28, und 29. Mai 1965 stellte sich der neue gegründete
Fanfarenzug vor.
 
Nach dem 6. Juni in Ostenholz, dem 13. Juni in Walle, dem 12. Juli
(Empfang des Europameisters Hermann Schridde) und weiteren zehn Auftritten,
die im Jahre 1965 folgten, war das Debüt klopfenden Herzens vollbracht.
Es fehlen aber noch die passenden Uniformen.
Aber auch dieses Problem wurde kurzum gelöst, und somit konnte man weiter in die Zukunft blicken.

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Fanfarenzug Meißendorf
seit 1965

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